GEWINNUNG IN RUBENHEIM

Werksfläche (alter Steinbruch): ca. 3 ha

  • Steinbruch seit Mitte des 19. Jahrhunderts

Genehmigtes Gewinnungsgebiet: ca. 7 ha

  • Gewinnung seit 2011
  • Seit Jahrhunderten bestehende Abbaufläche (vgl. u.a. Flächennutzungsplan)
  • Kein Naturschutzgebiet, sondern intensiv genutzte landwirtschaftliche Fläche (vgl. Raumordnungsplan)

Abbaumethode: Rollierende Gewinnung

  • Schritt 1: Ober- und Unterboden werden abgetragen und direkt wieder eingebaut
  • Schritt 2: Die Kalksteine werden mittels Bagger gewonnen und ins Werk transportiert, dann folgt wieder Schritt 1
  • Vereinfacht ausgedrückt: Es wird eine Baugrube geöffnet, die Kalksteine werden entnommen, dann die nächste Baugrube geöffnet und mit dem Boden der zweiten Baugrube direkt die erste Baugrube wieder verfüllt.
  • Es stehen somit nur 3 ha (max. 5 ha) Fläche offen. Diese Abbaumethode ist besonders umweltschonend.

Fakten zur Gewinnung

  • Gewinnung des Kalksteins mit Baggern
    • Keine Sprengung -> weniger Lärm und Staub
  • Lärmschutzwälle umgeben die Produktion
  • Bearbeitung des Kalksteins im Werk (alter Steinbruch)
    • Große Staubabsaugung installiert -> Staubminimierung
    • Weniger Lärm auf dem Höhenzug Hanickel
  • Bewässerung der Wege zur Staubminimierung
  • Neueste Maschinen -> Geringe Emissionen
  • Vor und nach der Gewinnung bleibt der Hanickel eine intensiv genutzte landwirtschaftliche Fläche
  • Annahme von unbelasteten Erdmassen (sogenanntes Z-0-Material)
  • Keine Einlagerung von gefährlichen Materialien. Dies ist verboten und strafbar!